Neuigkeiten 2018


 Am 16. August testeten wir den "Bouleplatz" rund um das Gaußdenkmal. Der Bericht findet sich hier: Braunschweigs schlummernde Bouleplätze (siehe dort: Teil 7)

Ebenso befindet er sich weiter unten in dieser Rubrik.


Hallo liebe Boulefreunde/innen, 

die Bouleabteilung des VfR Weddel veranstaltet auch in diesem Jahr die „Offene Weddeler Boulemeisterschaft“ in der zweiten Auflage...  Wir würden uns freuen, wenn der Zuspruch

und die Teilnahme genauso gut wie im letzten Jahr wäre. Bitte sprecht eure Mitspieler bzgl. der Einladung an.

Quelle: E-Mail des VfR Weddel


Eine neue Kolumne ist erschienen: "Unglücksboten"


ARTIKELSERIE: BRAUNSCHWEIGS SCHLUMMERNDE BOULEPLÄTZE

Folge 7: Gaussdenkmal

Am Fuße des Gaußberges steht das Denkmal seines Namensgebers, der ganz in der Nähe das Licht jener Welt erblickte, deren Wissen zu mehren er in nicht geringem Maße beitrug. Erst jüngst aufwändig saniert, liegt hier, klein und fein, eine unversiegelte Fläche, deren Atmosphäre man sich einfach nicht entziehen kann. Der Genius loci flüstert dem "Boulomanen" sogleich ins Ohr: "Spiele!" 

Der Boden fällt zur Straße hin etwas ab, sodass der eine oder andere Schuss wohl wird aufgehalten werden müssen; dafür wartet aber hinter der Skulptur eine geräumige Bank darauf, dem nicht aktiven Teil der Spieler ein wenig Ruhe zu gönnen. Die dahinter gelegene Anhöhe, die Gauß dazu diente, seine Methode der Landvermessung zu erproben, bietet Gelegenheit, das Geschehen aus ungewohnter Perspektive zu betrachten. 

Ergänzung: "Dem erhabenen Denker, der die verborgensten Geheimnisse der Wissenschaft, der Zahlen und des Raumes entschleiert, der die Gesetze der himmlischen und irdischen Naturerscheinungen ergründet und dem Wohle der Menschheit dienstbar gemacht hat..." - eben Carl Friedrich Gauß - ist, wie auf dem Sockel zu lesen steht,  jenes Denkmal gewidmet, das zu umspielen wir am 16. August die Freude hatten.

Der Boden erwies sich aus boulistischer Sicht als interessant, da er einerseits den Kugeln viel Energie raubt, also eher Horchportée begünstigt, seine zahlreichen Schrägen diese Legetechnik andererseits jedoch nicht wenig erschweren. Das Areal bietet erheblich mehr Platz, als es von der Straße aus erscheint und mehreren Gruppen reichlich Raum, ihrem liebsten Hobby zu frönen.  

Die sich zum Halbkreis rundende Bank ergänzt den Ort in idealer Weise und wurde von den insgesamt 10 an der Exkursion teilnehmenden Pétanquespielern gern in einer Spielpause aufgesucht, die launig bei einem Glas Rotwein verbracht wurde. Nicht zuletzt wegen der wunderbaren Parkbäume und dem Gaußberg selbst, Relikt einer alten Befestigungsanlage, muss man diesen Ort als einen der schönsten pétanquegeeigneten Plätze unserer Stadt bezeichnen.


ARTIKELSERIE: BRAUNSCHWEIGS SCHLUMMERNDE BOULEPLÄTZE


FOLGE 6: Messegelände

 

Er ist nicht der schönste und auch nicht der bestgelegene Bouleplatz; mit weitem Abstand aber ist er der Größte. Hier könnten Turniere mit immenser Teilnehmerzahl stattfinden - auf dem Messegelände an der Eisenbütteler Straße (ehemals Harz & Heide). 

 

Die Vielfalt der Untergründe beeindruckt: Von leicht bespielbarem, homogenem Kies über schroffen, fast schrundigen Belag mit gröberem Gestein unterschiedlicher Körnungen, bis hin zu mit spärlicher Vegetation bewachsenen Zonen - dem experimentierwilligen  Pétanquespieler bleibt kein Wunsch versagt.   

Der Platz bietet eine ideale Ergänzung zu den ansonsten in Braunschweig bespielbaren Böden und ist daher ein gut geeignetes Trainingsgelände, auf dem man auch einmal für längere Zeit, vollkommen ungestört, nach Herzenslust etwas ausprobieren kann.


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Folge 5: Boulodrome Inselwall

Im Inselwallpark befindet sich ganz in der Nähe des Gaußberges (Schubertstraße) eine offene Fläche, die von einer halbrunden Mauer begrenzt wird. Der Platz erfährt seine Prägung durch einen großen Springbrunnen, der im Sommer für Erfrischung sorgt. Viele Bänke laden zum Sitzen ein, was freilich auch auf der Mauer bequem möglich ist.

Zwischen Brunnen und Mauer liegt eine große bespielbare Fläche, deren Belag zwar keine übermäßigen Ansprüche an die Spielkunst stellt, deren Neigung zum Wasser hin jedoch immer wieder für überraschende Kugelwege sorgt. Der Springbrunnen kann zudem vollständig umspielt werden. Schaut man über die Mauer, fällt das Gelände stark ab und bietet einen schönen Blick zum Neustatdmühlengraben hin - einem Nebenarm der Oker.  

 

Durch die halbrunde Anordnung von Bänken und Mauer steht eine Gruppe von Boulespielern hier automatisch im Zentrum des Interesses der Parkbesucher. Nirgendwo sonst ist es so bequem möglich, die laufenden Spiele in Ruhe zu beobachten. Große Bäume und eine Liegewiese runden das Ambiente ab.


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FOLGE 4: Boulebahn im Prinzenpark

Täuschende Perspektive: Die Bahn ist satte 25m lang
Täuschende Perspektive: Die Bahn ist satte 25m lang

Nahezu jeder Braunschweiger kennt sie, die Boulebahn im Prinzenpark. Sie existiert schon eine gefühlte Ewigkeit, auch wenn sie nicht gar so häufig bespielt wird. Durch sie ist die Sportart Pètanque auch jenen vage ein Begriff, die ansonsten nicht das Geringste mit dem französischen Kugelvergnügen zu schaffen haben. Gelegen ist sie zwischen der sogenannten "Skaterbahn" und dem "Franzschen Feld".

Das Spiel von Licht und Schatten verleiht der Bahn einen eigenen Reiz
Das Spiel von Licht und Schatten verleiht der Bahn einen eigenen Reiz

Die Lage unter alten knorrigen Bäumen bedeutet vor und Nachteile: An heißen Sommertagen spielt es sich im Laubschatten wahrlich angenehm. Bei bewölktem Wetter wird es in den Abendstunden etwas düster. Zwar besteht der Belag aus bei Boulern gefürchteter Rotasche - von der die Kunde geht, dass ob ihrer Homogenität schon "Kugelathleten" vor lauter Langeweile verschieden seien - doch gilt das für die "Prinzenparkbahn" nur bedingt, denn von den hohen Bäumen fällt immer wieder Material herab, das dem Grund die gewisse Würze verleiht. Parkbesucher, die den Ort Zweckentfremden, tragen ihr Scherflein dazu bei. Sage und schreibe 25m Länge bieten zwei Gruppen genügend Raum, die Kugeln einmal in klassischer Parkatmosphäre rollen zu lassen.  

Ergänzung: Am 2. August testeten wir mit 11 Akteuren die Spielstätte, die bei enormer Hitze angenehm schattig unserer harrte. Die Bahn erwies sich als ideal geeignet für Feinleger, stellte jedoch Schützen vor einige Probleme. Der Boden lässt Kugeln recht stark aufspringen, sodass auch unmittelbar vor dem Ziel einschlagende "Geschosse" nicht zu Treffern führen. "Tir au fer" ist also gefragt. Nach epischem Gefecht, das schließlich mit 13:12 einen Sieger fand, wo es keinen hätte geben dürfen, besuchten wir den im Park gelegenen Biergarten der "Freien Turner" und genossen die zusehends sich senkende Sommernacht bei Brezeln und Bier. 


Tropheé Claude Montagnac: Am 26. Juli veranstaltete Dirk zum zweiten Male sein privates Turnier, das, verglichen mit dem letzten Jahr, zwar weniger international besetzt- aber dennoch gut besucht war. 14 Spieler rangen um den Wanderpokal und die vom Gastgeber großzügig gestifteten Preise und gaben nach Turnierende in weiteren Partien der Boulekunst die Ehre, bis das schwindende Tageslicht dem Spielgeschehen Einhalt gebot. Die Gäste wurden mit Spezialitäten vom Grill bewirtet und saßen noch lange fachsimpelnd bei Wein und Bier in der lauen Sommernacht beieinander.

 

Sieger wurden der Gastgeber selbst nebst seinem Spielpartner Yogi, die mit fabelhaften 37 Pluspunkten nach 4 Runden ungeschlagen blieben. Platz 2 ging an die Routiniers Peter, Horst und Jimmy. Rang 3 sicherten sich Hanne und Thorsten.

 

Fotos finden sich auf der Sonderseite.


Artikelserie: Braunschweigs schlummernde Bouleplätze


Folge 3: Johannes-Selenka-Platz

Zwischen Cyriaksring und Ringgleis liegt ein Platz, der aus Sicht des Pétanquespielers zum Interessantesten zählt, was Braunschweig zu bieten hat. Das Areal von erheblicher Größe liegt nämlich vollkommen unversiegelt da. Der Boden ist mal gröber mal feiner geschottert und unterscheidet sich damit von den meisten anderen Boulodromen der Stadt. In der Mitte liegt eine grüne Insel, zu der hin der Platz leicht ansteigt. Die hierdurch sich bildenden Steigungen und Gefälle bieten dem Spieler zusätzliche Reize. Bänke und eine schattenspendende Baumallee runden das Ensemble ab, dem der markante Kubus der Hochschule für Bildende Künste (HBK) sein Gepräge gibt. Gastronomie befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Kugeln überall
Kugeln überall

Ergänzung: Am 26.7. testeten wir mit 11 Spielern, darunter ein Gast aus Hildesheim, der eigens zu diesem Zwecke angereist war, den Selenkaplatz. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Der Platz liegt in den Abendstunden in angenehmem Schatten. Die Bodenverhältnisse müssen eines jeden Boulespielers Herz höher schlagen lassen. Wir werden gewiss dorthin zurückkehren.

Zum Vergrößern Bilder anklicken


ARTIKELSERIE: BRAUNSCHWEIGS SCHLUMMERNDE BOULEPLÄTZE


Folge 2: Westbahnhof

Direkt an Braunschweigs neuem Verkehrsweg für Fußgänger und Radfahrer, dem Ringgleis, liegt auf Höhe des ehemaligen Westbahnhofes eine Boulebahn. Sie befindet sich in direkter Nachbarschaft einer spektakulären Kletterwand und diverser Trainingsgeräte, die in einem schattigen Birkenhain untergebracht sind. Ganz in der Nähe wartet ein Kiosk auf Kundschaft.

Die Boulebahn wurde mit einem Tisch und Bänken versehen und bietet einen feinkörnigen Belag, wie er auch von Parkwegen bekannt ist. 

Wie so häufig hat man es hier gut gemeint, dann aber weniger gut gemacht. Die einzelne Bahn wird sicher keine Pétanqueszene anlocken, da ihre Reize beim steten Hin- und Herspielen schnell verblassen werden. Besser hätte man den ganzen Platz mit einer pétanquetauglichen Oberfläche versehen - also einfach nicht versiegelt oder begrünt - und dem Spielgeschehen seinen Lauf gelassen. 

Gleichwohl ist die kleine Bahn, da gut zu erreichen, geeignet, einmal zwischendurch mit Freunden ein schnelles Spiel zu "zocken" oder um in aller Ruhe zu trainieren und den einen oder anderen Wurf im Solotraining zu verfeinern. Dabei auftretende Verspannungen lassen sich dann bestens mit den Trainingsgeräten im Birkenwäldchen beseitigen.

(Siehe auch: Juliausgabe der Westpost)


Artikelserie: Braunschweigs Schlummernde Bouleplätze


Folge 1: Bouleplatz Malertwete

Der kleine Bouleplatz an der Malertwete erschien vielen als Brachfläche, deren Bestimmung den Uneingeweihten rätselhaft blieb. Nun aber wurde endlich ein Schild angebracht, das den Zweck der seit Jahren bestehenden Anlage an der Güldenstraße enthüllt.

 

Bei genauer Betrachtung fordert das Piktogramm zu erstaunlich ambitioniertem Spiel auf. Das kleine Männlein versucht sich doch tatsächlich an einer der schwierigsten Aktionen im Pétanque, dem direkten "Sauschuss" - lobenswert. 

Ein Plus des Platzes ist die Innenstadtlage und die nebenan gelegene Gastronomie.

 

Siehe hierzu auch "Bestellt und nicht abgeholt" aus dem Archiv 2013.

Ergänzung: Am 9. August trafen sich fünf Boulespieler in der Manier echter Heroen, denn es waren jene unwetterartigen Niederschläge angekündigt worden, die dann auch nicht lange auf sich warten ließen. Zum ungläubigen Erstaunen einiger Beobachter wurde auch dann noch weitergespielt, als die Spielfläche ihre Metamorphose zum Gewässer schon beinahe abgeschlossen hatte. Hier erinnerte man sich dann des weisen Rates, bei außerordentlicher Hitze das Trinken nicht zu vergessen, was in der "Bassgeige" mit einem beliebten Gerstengetränk ins Werk gesetzt wurde. Nach abgezogenen Schauern wurde der Platz abermals bespielt, dessen hervorzuhebende Charakteristika zum einen seine erhebliche Schräglage ist, die freilich auch schon vor dem Ausflug in die örtliche Gastronomie aufgefallen war, zum anderen die fehlenden Platzbegrenzungen sind, die es erforderlich machen, so mancher Kugel hinterherzuspurten. Insgesamt ein launiger Ausflug.


Pètanque und Perkussion: Dass man beim Boule auch mal den Blues kriegen kann, das wussten wir schon. Wie gut die Kugeln jedoch als "Instrumente" taugen, zeigt folgendes launige Video, das von der sehenswerten Homepage der Boulefreunde vom ABF CK stammt: https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=9THWBN2EoHw&feature=youtu.be


 

 

Plötzlich war er da, der Boulegott - na, eigentlich schon länger, nur wusste es niemand. Andreas hat ihn gesichtet. Ein Artikel klärt auf.


Öffentliche Toilette für den Löwenwall: Seit kurzem macht sich eine Initiative für die Errichtung einer öffentlichen Toilette für den Löwenwall stark. Als Boulespieler stehen uns die Probleme, die durch die Verschmutzung der Grünanlagen entstehen, fast täglich vor Augen. Manchem ist das fehlende "Klohäusel" gar ein Hinderungsgrund, am gemeinschaftlichen Spiel teilzunehmen. 

Wer die Initiative unterstützen möchte, findet unter folgendem Link Informationsmaterial. Nach einer unkomplizierten Anmeldung besteht die Möglichkeit, sich für das Projekt auszusprechen oder dieses zu kommentieren: https://www.mitreden.braunschweig.de/dialoge/ideenplattform/errichtung-einer-oeffentlichen-toilette-am-loewenwall 


DM Doublette 2018: Das Finale und weitere Partien der DM Doublette 2018 können bei Youtube geschaut werden: https://www.youtube.com/channel/UCdiaMvVrYA1LZ1L_NM-P9Gw


Fundgrube: Eine bunte Zusammenstellung unterhaltender Fundstücke rund um das Pétanque findet sich auf der Seite des Pétanqueclub Neuburg an der Donau e.V. Unter der Rubrik "Unterhaltung" findet der Leser Beiträge über Comics, Kunstwerke, "Netzfunde" und vieles mehr. Alles ist kenntnisreich kommentiert. Unbedingt Lesenswert! 


Kopfsache Pétanque: Von einem Boulekurs bei Sönke Backens, der sich mit den mentalen Fallstricken des Kugelwerfens beschäftigte, berichtet die Seite PCCM - Carreau Mayence. Die Psychologie des Spiels ist auch im Boulelexikon immer wieder ein Thema. Der Bericht liefert interessante Einsichten; regt an, dieser Thematik mehr Aufmerksamkeit zu widmen oder gar selbst einmal einen der Kurse zu besuchen. (Siehe auch: http://www.boulekurse.de/)


Turnier: Am 10. Juni 2018 findet das 21. Alfeld Ouverte statt. Näheres zur Anmeldung findet sich hier: https://www.boule-in-alfeld.de/21-alf-ouverte-10-6-18-nocturn-8-6-18/


Meisterschaft im Abschreiten: Am 10.5. führten wir eine Meisterschaft im Abschreiten bouletypischer Längen durch. Initiator war Andreas, dem sowohl die Durchführung des Spiels als auch dessen statistische Auswertung oblag. Beim Pétanque wird ja die korrekte Entfernung des Cochonnets gern per Abschreiten überprüft, welch Vorgang zwar nicht Regelkonform ist, den Spielfluss jedoch halbwegs erhält, indem allen Beteiligten "bewiesen" oder sollen wir sagen "vorgegaukelt" wird, es habe alles seine Richtigkeit. Dass Skepsis hier angebracht ist, kann folgender Sonderseite entnommen werden, welche die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Spiel zusammenfasst: Sonderseite


Neue Fotos: Ralph hat einige von uns während ihrer Konzentrationsphase fotografiert. Die Bilder befinden sich in der Galerie.


Der Donnerstag als Spieltag: Mit bestechenden Argumenten setzt sich Andreas für ein Wiederaufleben des Donnerstages als Spieltag ein: "Schließlich gingen im Jahr 52 Tage verloren und Weihnachten wäre dann schon am 3. November 2018 zu feiern. Einfach zu früh. Wenn wir diese Idee dann noch über mehrere Jahre fortführen, kostet uns das etwa 14% Lebenszeit." Richtig, ein Tag ohne Pétanque ist ein verlorener Tag. Da von mehreren Spielern bereits diesbezügliche Nachfragen eingingen, nehmen wir den Donnerstag also wieder versuchsweise ins Programm und sehen, wie er angenommen wird. 


 Braunschweig, 19.4.2018

 

 

Friedhelm, unser Freund und Mitspieler, ist gestern nach langer Krankheit verstorben. 

 

Wir gedenken seiner in Trauer. Bei uns wird er unvergessen bleiben.


Regeln genau gelesen - Das verschobene Cochonnet: Zur unlängst aufgekommenen Frage, bis zu welcher Entfernung ein Cochonnet während des Spiels durch Einwirkung der Kugeln bewegt werden dürfe, stellt Andreas folgendes fest:

 

Verwendetes Reglement: http://boule-club-minden.de/pdf/Petanque-Reglement.pdf
     Diese Fassung ist von 26. Jan 2017 und ersetzt den Vorläufer aus 2010.

        

D_I_S_T_A_N_Z:

     ♦ Im Artikel 5 (Spielgelände) steht, dass die

         abgesteckten Spielfelder  m_i_n_d_e_s_t_e_n_s  15m

         lang sein sollen, was jedoch nicht "terrain libre" betrifft.

Bei Spielen ohne Feldbegrenzung (terrain libre):

♦  Im Artikel 9 (Ungültige Zielkugel im Verlauf einer Aufnahme)

         stehen sieben Gründe für die Ungültigkeit der Sauposition.

         Der Punkt (3) sagt deutlich,

         "Wenn die Lage der Zielkugel so verändert wird, dass sie auf

         mehr als 20 Meter (für Juniors und Seniors) bzw. 15 Meter

         (für die jüngeren Spieler) oder weniger als 3 Meter entfernt

         vom Wurfkreis liegen bleibt."

 

Ebenfalls das Verschieben des Cochonnets betreffend und zudem bei Turnieren immer wieder Anlass zu Ratlosigkeit ist das Überqueren der Seitenlinien durch das Cochonnet. Hierzu merkt Andreas folgendes an:

Begrenzung des Spielfeldes 

♦ Im Artikel 5 (Spielgelände): Interessant ist hier, dass bei mit Schnüren abgesteckten Feldern die Schnüre an den Längsseiten  k_e_i_n  Aus bedeuten. Das gilt nur für die kurzen Ränder, also in Wurfrichtung.

                 

♦ Artikel 9 (Ungültige Zielkugel im Verlauf einer Aufnahme):            

             Besagte Zielkugel ist ungültig, "Wenn sie m_e_h_r als ein benachbartes abgegrenztes

 Spielfeld überquert oder, wenn die Spielfelder hintereinander angeordnet sind, sie die   Begrenzungslinie an der Schmalseite des eigenen Spielfeldes überschreitet."

 

Ergänzung: Aus Artikel 13 (Zielkugel gerät auf ein anderes Spielfeld)

"Wenn im Verlauf einer Aufnahme die Zielkugel auf eine andere bespielte Fläche gerät, die begrenzt oder nicht begrenzt ist, ist sie gültig unter dem Vorbehalt der Bestimmungen von Artikel 9. Die Spieler, welche diese Zielkugel benutzen, warten gegebenenfalls auf das Ende der Aufnahme, der durch die Spieler begonnen wurde, die die betreffende Spielfläche benutzen, um dann ihre eigene Aufnahme zu beenden. Die Spieler, auf welche diese Bestimmung zutrifft, müssen Geduld und Höflichkeit an den Tag legen. "

 

Fazit: 

Also spielt man beim Turnier eigentlich auf  d_r_e_i Spielfeldbreiten; es sei denn, man steht auf einem der äußeren Felder. Gemäß Artikel 5 sind nämlich alle äußeren Begrenzungslinien der Spielfelder als Auslinien anzusehen.

         

Andreas



Krähenwinkler Winterrunde: Ernst-August König berichtet bei PLANETBOULE über die allseits beliebte und prosperierende Turnierserie: https://www.planetboule.de/2018/03/kraehenwinkler-winterrunde-nr-20/


Ralf, Thorsten, Ferdinand, Jürgen, Holger, Horst
Ralf, Thorsten, Ferdinand, Jürgen, Holger, Horst

Osterturnier bei TURA: Das traditionelle Turnier endete in diesem Jahr mit erstaunlich vielen "Löwenwallern" auf dem Treppchen. Den Sieg holten sich Ferdinand & Jürgen, zweite wurden Ralf & Thorsten, den dritten Platz errangen Horst & Holger. Unter Peters souveräner Turnierleitung und bei erstaunlich gutem Wetter war es wiedereinmal ein gelungener Saisonauftakt. Sonderseite mit Fotos. 


Abschied von der Magnikirche und Ankündigung: Nach dem Osterwochenende wird wieder ausschließlich am Löwenwall gespielt. Der Spielbetrieb vor der Magnikirche ruht dann bis zur nächsten Wintersaison. Da am Karfreitag die traditionelle "besinnliche Zusammenkunft" bei TURA stattfindet, ist also am kommenden Dienstag (27. März) der letzte Spieltag vor der Magnikirche. Dann endet eine Wintersaison, die aufgrund ungünstigen Wetters und grassierender Krankheiten durch die Ausfälle vieler Spieltage gekennzeichnet war. Die Spieler werden um ihre Meinung gebeten, ob der Donnerstag weiterhin spielfrei bleiben soll, um das Spieleraufkommen an den anderen Tagen zu fördern, oder ob er in der warmen Jahreszeit als offizieller Spieltag wieder aufleben soll. So oder so, freuen wir uns auf eine schöne Saison und auf spannende Spiele.


Am 3. März spielten bei eisigem doch klarem Wetter sieben Spieler. Darunter Exlöwenwaller David & Familie, der, zu Besuch aus Südfrankreich, sich ebenso verwundert wie erfreut zeigte, dass die Braunschweiger Bouleszene sich auch durch schärfsten Frost nicht von ihrem liebsten Hobby abbringen lässt.

 

Foto: Andreas



 

 

 

 

Zum 1. Städtewettkampf Hannover vs. Braunschweig ist eine Sonderseite erschienen, die neben einem Bericht umfangreiche Statistiken und Fotos enthält: Sonderseite

 

Foto von der Siegerehrung hinzugefügt.


2. Hartmut, 1. Honoré, 3. Thorsten
2. Hartmut, 1. Honoré, 3. Thorsten

Braunschweiger Winterzyklus: Am 4. Februar luden die Magnibouler zur traditionellen Turnierserie. In das Wetter hatte niemand sonderliche Hoffnungen gesetzt - die besten Voraussetzungen, dann doch positiv überrascht zu werden. Nach anfangs fast geschlossener, dann jedoch zusehends abtauender Schneedecke, sah die durch die Wolken lugende Wintersonne Honoré auf dem Goldrang. Silber ward von Hartmut errungen und Bronze von Thorsten zum Löwenwall entführt.


Donnerstag vorübergehend kein Spieltag: Aufgrund der mäßigen Frequentierung wird Donnerstags vorübergehend nicht gespielt. Erstrebt wird, dass sich an den verbleibenden Spieltagen hierdurch jeweils mehr Spieler einfinden mögen.  


Gute Idee: Eine preisgünstige und praktische Alternative zu den bekannten Spielstandzählern sind die abgebildeten Geräte aus dem Handarbeitsgeschäft. Wer in der Suchmaschine seines Vertrauens nach dem "Pony Reihenzähler" sucht, wird leicht fündig. Der Vorteil liegt nicht nur im unschlagbar günstigen Preis von unter 2 Euro, sondern ebenso in der sehr kompakten Bauweise. Die kleinen Zähler passen in jedes Knopfloch und an jede Lasche. Sie sind ultraleicht, stören nicht beim Wurf und sind kaum unbeabsichtigt zu verstellen. Die Zahlen sind jedoch relativ klein und daher nicht ganz leicht abzulesen. Dafür zählt das Zählwerk nicht nur bis 13, sondern bis 99, also auch durchgelegte Kugeln, misslungene Schüsse, unerwünschte Kommentare der Mitspieler und dergleichen mehr. Eine nützliche Ergänzung des Equipments. 

Entdeckt von Sylvia

 


 

 

 

 

 

 

Der passende Kommentar zum Wetter oder einfach nur eine gelungene Bildkompositon? Andreas sendete uns dieses tolle Foto, mit dem er der sich neuerdings am Löwenwall bildenden Seenplatte eine leicht zu übersehende Ästhetik abtrotzt.

 

 


Statistik 2017: Im vergangenen Jahr wurden 2299 Spieler gezählt. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um 257 Zählungen. Es wurde an 235 Tagen gespielt, was exakt der Zahl des Vorjahres entspricht. Der Spielort wurde somit im zurückliegenden Jahr wieder stärker frequentiert. Im letzten Quartal wirkte sich das ungewöhnlich regenreiche Wetter negativ aus. 

 

Durch den Spielbetrieb am Löwenwall ist gewährleistet, dass in Braunschweig ganzjährig an fünf Wochentagen von jedermann Pétanque gespielt werden kann. Möglich ist das nur, indem sich regelmäßig ausreichend Spieler dort einfinden. Fiele das weg, blieben als Spielmöglichkeit lediglich die abendlichen Trainingsstunden der Vereine. Diese aber profitieren letztlich vom Vorhandensein einer lebendigen Bouleszene und vom so generierten Spielerzuwachs. Erhalten und fördern wir die Braunschweiger Bouleszene, spielen wir im kommenden Jahr wieder gemeinsam am Löwenwall. Allez!    


 

 

Kugelheizung: Husumer Boulespieler, also ein Personenkreis, dem zugetraut werden darf, gegen Wetterunbilden gewappnet zu sein, haben einen einfachen Kugelofen konstruiert, der aus einer weitverbreiteten Grillanzündhilfe, etwas Draht und einigen Kerzen besteht und am 24. Dezember!!! erfolgreich zum Einsatz kam.

Übermittelt von Yogi