Neuigkeiten 2018


Öffentliche Toilette für den Löwenwall: Seit kurzem macht sich eine Initiative für die Errichtung einer öffentlichen Toilette für den Löwenwall stark. Als Boulespieler stehen uns die Probleme, die durch die Verschmutzung der Grünanlagen entstehen, fast täglich vor Augen. Manchem ist das fehlende "Klohäusel" gar ein Hinderungsgrund, am gemeinschaftlichen Spiel teilzunehmen. 

Wer die Initiative unterstützen möchte, findet unter folgendem Link Informationsmaterial. Nach einer unkomplizierten Anmeldung besteht die Möglichkeit, sich für das Projekt auszusprechen oder dieses zu kommentieren: https://www.mitreden.braunschweig.de/dialoge/ideenplattform/errichtung-einer-oeffentlichen-toilette-am-loewenwall 


DM Doublette 2018: Das Finale und weitere Partien der DM Doublette 2018 können bei Youtube geschaut werden: https://www.youtube.com/channel/UCdiaMvVrYA1LZ1L_NM-P9Gw


Fundgrube: Eine bunte Zusammenstellung unterhaltender Fundstücke rund um das Pétanque findet sich auf der Seite des Pétanqueclub Neuburg an der Donau e.V. Unter der Rubrik "Unterhaltung" findet der Leser Beiträge über Comics, Kunstwerke, "Netzfunde" und vieles mehr. Alles ist kenntnisreich kommentiert. Unbedingt Lesenswert! 


Kopfsache Pétanque: Von einem Boulekurs bei Sönke Backens, der sich mit den mentalen Fallstricken des Kugelwerfens beschäftigte, berichtet die Seite PCCM - Carreau Mayence. Die Psychologie des Spiels ist auch im Boulelexikon immer wieder ein Thema. Der Bericht liefert interessante Einsichten; regt an, dieser Thematik mehr Aufmerksamkeit zu widmen oder gar selbst einmal einen der Kurse zu besuchen. (Siehe auch: http://www.boulekurse.de/)


Turnier: Am 10. Juni 2018 findet das 21. Alfeld Ouverte statt. Näheres zur Anmeldung findet sich hier: https://www.boule-in-alfeld.de/21-alf-ouverte-10-6-18-nocturn-8-6-18/


Meisterschaft im Abschreiten: Am 10.5. führten wir eine Meisterschaft im Abschreiten bouletypischer Längen durch. Initiator war Andreas, dem sowohl die Durchführung des Spiels als auch dessen statistische Auswertung oblag. Beim Pétanque wird ja die korrekte Entfernung des Cochonnets gern per Abschreiten überprüft, welch Vorgang zwar nicht Regelkonform ist, den Spielfluss jedoch halbwegs erhält, indem allen Beteiligten "bewiesen" oder sollen wir sagen "vorgegaukelt" wird, es habe alles seine Richtigkeit. Dass Skepsis hier angebracht ist, kann folgender Sonderseite entnommen werden, welche die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Spiel zusammenfasst: Sonderseite


Neue Fotos: Ralph hat einige von uns während ihrer Konzentrationsphase fotografiert. Die Bilder befinden sich in der Galerie.


Der Donnerstag als Spieltag: Mit bestechenden Argumenten setzt sich Andreas für ein Wiederaufleben des Donnerstages als Spieltag ein: "Schließlich gingen im Jahr 52 Tage verloren und Weihnachten wäre dann schon am 3. November 2018 zu feiern. Einfach zu früh. Wenn wir diese Idee dann noch über mehrere Jahre fortführen, kostet uns das etwa 14% Lebenszeit." Richtig, ein Tag ohne Pétanque ist ein verlorener Tag. Da von mehreren Spielern bereits diesbezügliche Nachfragen eingingen, nehmen wir den Donnerstag also wieder versuchsweise ins Programm und sehen, wie er angenommen wird. 


 Braunschweig, 19.4.2018

 

 

Friedhelm, unser Freund und Mitspieler, ist gestern nach langer Krankheit verstorben. 

 

Wir gedenken seiner in Trauer. Bei uns wird er unvergessen bleiben.


Regeln genau gelesen - Das verschobene Cochonnet: Zur unlängst aufgekommenen Frage, bis zu welcher Entfernung ein Cochonnet während des Spiels durch Einwirkung der Kugeln bewegt werden dürfe, stellt Andreas folgendes fest:

 

Verwendetes Reglement: http://boule-club-minden.de/pdf/Petanque-Reglement.pdf
     Diese Fassung ist von 26. Jan 2017 und ersetzt den Vorläufer aus 2010.

        

D_I_S_T_A_N_Z:

     ♦ Im Artikel 5 (Spielgelände) steht, dass die

         abgesteckten Spielfelder  m_i_n_d_e_s_t_e_n_s  15m

         lang sein sollen, was jedoch nicht "terrain libre" betrifft.

Bei Spielen ohne Feldbegrenzung (terrain libre):

♦  Im Artikel 9 (Ungültige Zielkugel im Verlauf einer Aufnahme)

         stehen sieben Gründe für die Ungültigkeit der Sauposition.

         Der Punkt (3) sagt deutlich,

         "Wenn die Lage der Zielkugel so verändert wird, dass sie auf

         mehr als 20 Meter (für Juniors und Seniors) bzw. 15 Meter

         (für die jüngeren Spieler) oder weniger als 3 Meter entfernt

         vom Wurfkreis liegen bleibt."

 

Ebenfalls das Verschieben des Cochonnets betreffend und zudem bei Turnieren immer wieder Anlass zu Ratlosigkeit ist das Überqueren der Seitenlinien durch das Cochonnet. Hierzu merkt Andreas folgendes an:

Begrenzung des Spielfeldes 

♦ Im Artikel 5 (Spielgelände): Interessant ist hier, dass bei mit Schnüren abgesteckten Feldern die Schnüre an den Längsseiten  k_e_i_n  Aus bedeuten. Das gilt nur für die kurzen Ränder, also in Wurfrichtung.

                 

♦ Artikel 9 (Ungültige Zielkugel im Verlauf einer Aufnahme):            

             Besagte Zielkugel ist ungültig, "Wenn sie m_e_h_r als ein benachbartes abgegrenztes

 Spielfeld überquert oder, wenn die Spielfelder hintereinander angeordnet sind, sie die   Begrenzungslinie an der Schmalseite des eigenen Spielfeldes überschreitet."

 

Ergänzung: Aus Artikel 13 (Zielkugel gerät auf ein anderes Spielfeld)

"Wenn im Verlauf einer Aufnahme die Zielkugel auf eine andere bespielte Fläche gerät, die begrenzt oder nicht begrenzt ist, ist sie gültig unter dem Vorbehalt der Bestimmungen von Artikel 9. Die Spieler, welche diese Zielkugel benutzen, warten gegebenenfalls auf das Ende der Aufnahme, der durch die Spieler begonnen wurde, die die betreffende Spielfläche benutzen, um dann ihre eigene Aufnahme zu beenden. Die Spieler, auf welche diese Bestimmung zutrifft, müssen Geduld und Höflichkeit an den Tag legen. "

 

Fazit: 

Also spielt man beim Turnier eigentlich auf  d_r_e_i Spielfeldbreiten; es sei denn, man steht auf einem der äußeren Felder. Gemäß Artikel 5 sind nämlich alle äußeren Begrenzungslinien der Spielfelder als Auslinien anzusehen.

         

Andreas



Krähenwinkler Winterrunde: Ernst-August König berichtet bei PLANETBOULE über die allseits beliebte und prosperierende Turnierserie: https://www.planetboule.de/2018/03/kraehenwinkler-winterrunde-nr-20/


Ralf, Thorsten, Ferdinand, Jürgen, Holger, Horst
Ralf, Thorsten, Ferdinand, Jürgen, Holger, Horst

Osterturnier bei TURA: Das traditionelle Turnier endete in diesem Jahr mit erstaunlich vielen "Löwenwallern" auf dem Treppchen. Den Sieg holten sich Ferdinand & Jürgen, zweite wurden Ralf & Thorsten, den dritten Platz errangen Horst & Holger. Unter Peters souveräner Turnierleitung und bei erstaunlich gutem Wetter war es wiedereinmal ein gelungener Saisonauftakt. Sonderseite mit Fotos. Fundstücke (bei TURA abzuholen): Ein paar Handschuhe (rot), ein Handtuch (blau). 


Abschied von der Magnikirche und Ankündigung: Nach dem Osterwochenende wird wieder ausschließlich am Löwenwall gespielt. Der Spielbetrieb vor der Magnikirche ruht dann bis zur nächsten Wintersaison. Da am Karfreitag die traditionelle "besinnliche Zusammenkunft" bei TURA stattfindet, ist also am kommenden Dienstag (27. März) der letzte Spieltag vor der Magnikirche. Dann endet eine Wintersaison, die aufgrund ungünstigen Wetters und grassierender Krankheiten durch die Ausfälle vieler Spieltage gekennzeichnet war. Die Spieler werden um ihre Meinung gebeten, ob der Donnerstag weiterhin spielfrei bleiben soll, um das Spieleraufkommen an den anderen Tagen zu fördern, oder ob er in der warmen Jahreszeit als offizieller Spieltag wieder aufleben soll. So oder so, freuen wir uns auf eine schöne Saison und auf spannende Spiele.


Am 3. März spielten bei eisigem doch klarem Wetter sieben Spieler. Darunter Exlöwenwaller David & Familie, der, zu Besuch aus Südfrankreich, sich ebenso verwundert wie erfreut zeigte, dass die Braunschweiger Bouleszene sich auch durch schärfsten Frost nicht von ihrem liebsten Hobby abbringen lässt.

 

Foto: Andreas



 

 

 

 

Zum 1. Städtewettkampf Hannover vs. Braunschweig ist eine Sonderseite erschienen, die neben einem Bericht umfangreiche Statistiken und Fotos enthält: Sonderseite

 

Foto von der Siegerehrung hinzugefügt.


2. Hartmut, 1. Honoré, 3. Thorsten
2. Hartmut, 1. Honoré, 3. Thorsten

Braunschweiger Winterzyklus: Am 4. Februar luden die Magnibouler zur traditionellen Turnierserie. In das Wetter hatte niemand sonderliche Hoffnungen gesetzt - die besten Voraussetzungen, dann doch positiv überrascht zu werden. Nach anfangs fast geschlossener, dann jedoch zusehends abtauender Schneedecke, sah die durch die Wolken lugende Wintersonne Honoré auf dem Goldrang. Silber ward von Hartmut errungen und Bronze von Thorsten zum Löwenwall entführt.


Donnerstag vorübergehend kein Spieltag: Aufgrund der mäßigen Frequentierung wird Donnerstags vorübergehend nicht gespielt. Erstrebt wird, dass sich an den verbleibenden Spieltagen hierdurch jeweils mehr Spieler einfinden mögen.  


Gute Idee: Eine preisgünstige und praktische Alternative zu den bekannten Spielstandzählern sind die abgebildeten Geräte aus dem Handarbeitsgeschäft. Wer in der Suchmaschine seines Vertrauens nach dem "Pony Reihenzähler" sucht, wird leicht fündig. Der Vorteil liegt nicht nur im unschlagbar günstigen Preis von unter 2 Euro, sondern ebenso in der sehr kompakten Bauweise. Die kleinen Zähler passen in jedes Knopfloch und an jede Lasche. Sie sind ultraleicht, stören nicht beim Wurf und sind kaum unbeabsichtigt zu verstellen. Die Zahlen sind jedoch relativ klein und daher nicht ganz leicht abzulesen. Dafür zählt das Zählwerk nicht nur bis 13, sondern bis 99, also auch durchgelegte Kugeln, misslungene Schüsse, unerwünschte Kommentare der Mitspieler und dergleichen mehr. Eine nützliche Ergänzung des Equipments. 

Entdeckt von Sylvia

 


 

 

 

 

 

 

Der passende Kommentar zum Wetter oder einfach nur eine gelungene Bildkompositon? Andreas sendete uns dieses tolle Foto, mit dem er der sich neuerdings am Löwenwall bildenden Seenplatte eine leicht zu übersehende Ästhetik abtrotzt.

 

 


Statistik 2017: Im vergangenen Jahr wurden 2299 Spieler gezählt. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um 257 Zählungen. Es wurde an 235 Tagen gespielt, was exakt der Zahl des Vorjahres entspricht. Der Spielort wurde somit im zurückliegenden Jahr wieder stärker frequentiert. Im letzten Quartal wirkte sich das ungewöhnlich regenreiche Wetter negativ aus. 

 

Durch den Spielbetrieb am Löwenwall ist gewährleistet, dass in Braunschweig ganzjährig an fünf Wochentagen von jedermann Pétanque gespielt werden kann. Möglich ist das nur, indem sich regelmäßig ausreichend Spieler dort einfinden. Fiele das weg, blieben als Spielmöglichkeit lediglich die abendlichen Trainingsstunden der Vereine. Diese aber profitieren letztlich vom Vorhandensein einer lebendigen Bouleszene und vom so generierten Spielerzuwachs. Erhalten und fördern wir die Braunschweiger Bouleszene, spielen wir im kommenden Jahr wieder gemeinsam am Löwenwall. Allez!    


 

 

Kugelheizung: Husumer Boulespieler, also ein Personenkreis, dem zugetraut werden darf, gegen Wetterunbilden gewappnet zu sein, haben einen einfachen Kugelofen konstruiert, der aus einer weitverbreiteten Grillanzündhilfe, etwas Draht und einigen Kerzen besteht und am 24. Dezember!!! erfolgreich zum Einsatz kam.

Übermittelt von Yogi